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MOL 2017/2018

Handball: Panther bleiben am Ende im Alligatorensumpf stecken

Die Devise vor dem Spiel in Aschersleben war klar. Auf Grund der Verletzungen von Pierre Sogalla, welcher an einem Bänderriss am Fußgelenk laboriert und Kapitän Robert Wagner mit einem Muskelfaserriss in der Wade, fehlten jeweils ein wichtiger Spieler im Angriff sowie in der Abwehr. Trainer Fabian Metzner musste auf Plan C zurück greifen. Nach den letzten verlorenen Spielen bestand durchaus die Chance, dass dieser Plan aufgeht. Aber mit einem schnellen 3:0 Rückstand begann die Partie, welche die USV-Männer allerdings ausgleichen konnten. Kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten im Angriff und Abwehr führten wieder zu einer 3-Tore-Führung der Gastgeber. Dies kostete natürlich viel Kraft. Unter den Gästezuschauern befanden sich mehr verletzte Spieler als Spieler auf der Auswechselbank. Hoffnung auf eine starke 2. Halbzeit keimte aber zur Pause auf, da die USV-Panther nur mit einem Tor Rückstand in die Pause gingen.

In der 2. Hälfte konnten die Hallenser zwar öfter den Rückstand von zwischenzeitlich wiederum 3 Toren verkürzen, schafften es aber leider nicht, in den entscheidenden Momenten konsequenter zu sein und den Ausgleich zu erzielen. Beim 18:17 und 22:21 scheiterte man an den eigenen Schwächen. Ein Gleichstand hätte eventuell einen anderen Spielverlauf nach sich gezogen, zumal die Ascherslebener Alligatoren eine rote Karte in Kauf nehmen mussten. So fand der Ball nach gut herausgespielten Kontern nicht das Netz, sondern den Torhüter, welcher wieder warm geworfen wurde. Überzahlspiel wurde mehrfach kläglich aus der Hand gegeben. Selbst die sehr gute Leistung von Helmut Feger im Hallenser Tor, welcher nur 25 Treffer zuließ, brachte nicht genügend Vertrauen und Selbstbewusstsein, um die reichlichen Wurfmöglichkeiten zu verwandeln. 

So bleibt der Blick auf die Tabelle. Von Platz 4 bis 12 sind alle Mannschaften zusammen gerückt. Am nächsten Wochenende findet zu Hause das Heimspiel gegen Pirna statt. Hier wollen die USV-Männer wieder punkten. 3 Niederlagen in Folge sind für die Panther eine Herausforderung, der Hunger nach Erfolg sollte am nächsten Samstag wieder groß genug sein.   

                

Handball: Panther gehen in 2. Halbzeit baden

Das Handballwochenende war für alle USV-Mannschaften recht erfolglos. Alle Spiele in der Sporthalle am BIZ gingen verloren. Auch die Männer des USV Halle Panther unterlagen am Samstagabend vor heimischen Publikum dem HC Elbflorenz Dresen II mit 22:27. Nicht wirklich überzeugend, aber mit Nachdruck konnte in der ersten Hälfte ein respektabler Vorsprung erarbeitet werden. Außer Robin John konnten alle Spieler zum Einsatz kommen, so dass es keine Anzeichen gab, warum dieses Spiel noch aus den Händen gegeben werden sollte. So ging man weitestgehend zufrieden mit einer 16:11 Führung in die Pause.  Mit diesem sichergeglaubten Vorsprung startete man in die zweite Spielhälfte. Die Hallenser, welche in dieser Saison immer einen guten Start in Halbzeit zwei hinlegten, fanden aber überhaupt nicht mehr in das Spiel. Ganze 6 Treffer sollten noch gelingen. Erschreckend war vor allen Dingen, dass aus dem Feld nur 4 Bälle das Tor fanden. Die beiden anderen Tore fielen durch 7-Meter-Strafwürfe. Durch viele technische Fehler und Einzelaktionen  konnten kaum Wurfchancen erarbeitet werden. Die Deckung der Dresdner stand nun sicher mit einem starken Torwart, welche die wenigen Toraktionen der Panther reihenweise entschärfte. So gelang den Gästen schnell der Ausgleich. Ein kurzes Aufbäumen der Hallenser konnten die Elbflorenzer verhindern und gingen in der 49. Minute in Führung und verteidigten diese clever bis zum Spielende. Kurz vor Spielschluss verletzte sich dann auch noch Pierre Sogalla am Fuß. Wir hoffen,  dass diese Verletzung nicht zum längeren Ausfall des Hallenser Torjägers wird. Mit dem erneuten Doppelpunktverlust belegen die Panther nun mit 10:8 Punkten den vierten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Oberliga.

Nächsten Freitag geht es nach Aschersleben. Dies Partie wird eine große Herausforderung. Um sich in der oberen Tabellenhälfte zu behaupten, muss ein Sieg geholt werden. Trainer und Mannschaft werden die Trainingswoche nutzen, um die zu Tage gekommenen Schwächen zu beseitigen. Drei Niederlagen in Folge sind für die USV-Männer ungewöhnlich. So gilt es, sich auf die Tugenden und Stärken der Panther zu besinnen und wieder handballerische Klasse zu zeigen. 

 

Handball: Jeder Sprung zu kurz, trotzdem Platz 3

Ein bemerkenswerter Spieltag liegt hinter uns. Die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte konnten diesmal punkten und überraschten mit beachtlichen Erfolgen. Die Panther des USV mussten eine derbe Niederlage beim Tabellenschlusslicht in Glauchau hinnehmen, verteidigen aber Platz 3 in der Liga. Es gibt Spiele, in denen nicht viel zusammen passt. Erstmalig in dieser Saison mussten die Panther erfahren, keine wirkliche Chance auf Beute zu haben. Von Beginn an lief man den Glauchauer Spielern hinterher. Weder im Angriff noch in der Abwehr kamen nennenswerte Aktionen zu Stande. Dies spürten auch die Gastgeber und vergrößerten schnell ihren heraus gespielten Vorsprung. Zur Halbzeit stand es schon 15:9. Auch in der 2. Hälfte häuften sich Fehlwürfe und unkluge Aktionen. Der Tore-Abstand konnte nicht wirklich verringert werden und so spielte man mit. Die Unzufriedenheit über die Leistung war jedem Spieler anzumerken. Ein Gegenmittel gegen die Misere konnte niemand liefern. Mit einer deutlichen Niederlage von 34:28 ging das Spiel für die USV-Männer verloren. Im Kopf waren anscheinend schon große Teile der Mannschaft beim nächsten Heimspiel gegen die 2. Mannschaft des Elbflorenz Dresden. Hier will man natürlich zeigen, was die Mannschaft bisher auch nachweisen konnte -  Spielstärke, mannschaftliche Geschlossenheit und schnelles Angriffsspiel aus einer soliden Deckung.

Genau dies wird am kommenden Wochenende erwartet und die USV-Männer werden sicher alles tun, um dem Publikum und natürlich sich selbst zu beweisen, dass man den Anspruch einer Mannschaft aus der Spitzengruppe der Liga erfüllen kann. Herausfordernd wird diese Partie allein deshalb, da der USV und die Elbflorenzer 10:6 Punkte auf dem Konto haben und nur die bessere Tordiffernz beiden Mannschaften hinsichtlich der Platzierung trennen.

 

 

 

      

Handball: Panther zeigen Heimstärke

Mit Spannung erwarteten die Zuschauer die Partie gegen die Plauener Gäste. In der letzten Saison konnte kein Sieg verzeichnet werden. Zweimal verloren die USV-Männer knapp mit einem Tor. Mit entsprechender Motivation und Ehrgeiz wollte man diesmal die Plauener in die Schranken verweisen. Von Beginn an wurde das Spiel recht kämpferisch und bissig gestaltet. Wesentlich in Szene setzen konnte sich keine der Mannchaften. Etwas zerfahren  - bedingt durch Zeitstrafen, Fouls und gelbe Karten  - entwickelte sich kein flüssiges Spiel. Mit 14:14 ging es in die Halbzeit. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der USV schon drei gelbe Karten und drei Zeitstrafen gesammelt. Aber sehr diszipliniert wurde die zweite Hälfte begonnen und die Panther erarbeiteten sich einen 3-Tore-Vorsprung. Trainer Fabian Metzner und Co-Trainer Paul Böttcher hatten die Mannschaft für die zweiten 30 Minuten sehr gut vorbereitet. Aus einer sicheren Deckung konnten nicht nur schnelle erfolgreiche Konter gespielt werden, auch im Aufbau der Angriffe entwickelten sich viele Varianten, welche zum Torerfolg führten. So waren Aufbau-, Kreis- und Außenspieler gleichermaßen an der Tore-Ausbeute beteiligt. Die Panther kassierten zwar noch drei Zeitstrafen. die Plauener Gäste mussten allerdings sechs Strafen und zwei rote Karten hinnehmen. in Gefahr gerieten die Panther nun nicht mehr. denn in dieser Saison machen sich bisher in der 2. Hälfte der Partien keine konditionellen Schwächen und Nervosität bemerkbar. Mit einem sicheren  und soliden 29:25 Sieg festigt der USV seinen 3. Tabellenplatz. 

Am nächsten Wochenende geht es nun zum Tabellenschlusslicht aus Glauchau. Aktuell stehen die Chancen gut, eine dritten Auswärtssieg zu holen, bevor am 11.11.2017 um 19:00 Uhr der HC Elbflorenz II empfangen wird.                 

Es werde Licht...

...im Burgenland. Für Panther ist zwar eher die Dämmerung die ideale Jagdzeit, aber im Revier der Naumburger konnte mit neuer Hallenbeleuchtung ebenfalls ordentlich Beute gemacht werden. Mit einem überzeugenden Sieg am Wochenende belegt der USV Halle nun den 3. Platz in der MOL. Gleich im ersten Angriff erhielten die Hallenser nach einem Foul einen Strafwurf und konnten durch Chris Thiele in Führung gehen, welcher im Verlauf der Partie alle Strafwürfe sicher verwandelte. Ab dem 3:3 Ausgleich kamen die Hallenser immer besser ins Spiel und gaben die Führung auch nicht mehr ab. Viele Spieler konnten sichmit einem Tor in die Liste eintragen. Auch die Strafzeit gegen Wagner konnte der Gastgeber nicht nutzen. Erst zum Ende der ersten Hälfte während einer Zeitstrafe gegen Bernhardt  konnten die Gastgeber auf 14:15 herankommen. Mit seinem ersten Saisontor traf Spielmacher Maximilian Haase zum 14:16 Pausenstand.

Die ersten beiden Treffer nach Wiederanpfiff gelangen dem HC Burgenland zum 16:16 Ausgleich. Hiervon ließen sich die Panther aber nicht beirren. Drei Tore in Folge bedeuteten die erneute Führung zum 16:19 und Burgenland nahm bereits nach sieben Spielminuten wieder eine Auszeit. In der 41. Spielminute wurde dann Pierre Sogalla bei einem Konter durch Max Weber schwer gefoult. Allerdings verletzte sich der Burgenländer Fuchs kurze Zeit später schwer am Knöchel. Auf diesem Wege wünschen wir  ihm gute Besserung. Im Tor war es diesmal Luchien Zwiers, der seiner Mannschaft mit tollen Paraden den Rücken stärkte. Tor um Tor bauten die Panther nun den Vorsprung aus. Auch Julius Conrad konnte sich nun noch in die Torschützenliste eintragen. Drei Treffer erzielte er in der Schlussphase des Spiels, darunter auch das letzte Tor zum 26:33 Endstand.

Mit diesem Sieg setzten die Panther eine bemerkenswerte Duftnote in der gegnerischen Halle. Auch Köthen und Aschersleben siegten auswärts. Köthen konnte dabei erstmals Punkte aus Leipzig entführen. Letzte Woche schon am Rand der Niederlage gegen die Panther, haben nun die Köthener das Priveleg des ersten Punktgewinns gegen die Ligafavoriten. Auch der nächste Gegner der Panther kassierte gegen die Alligatoren aus Aschersleben eine Niederlage. Der SV 04 Plauen-O. rangiert derzeitig auf Platz 6 der Liga und wird alles daran setzen, die Panther in in der eigenen Halle zu besiegen. 

Den ausführlichen Bericht findet man wie immer unter www.usv-erste-handball.de  und Bilder auf facebook. 

Vielen Dank an die zahlreich mitgereisten Fans, obwohl es diesmal organisatorische Probleme mit dem Bus gab. Bitte entschuldigt die Fehlplanung.     

 

Handball: Überragende 2. Halbzeit reicht nicht zum erfolgreichen Beutezug

Handball kann verrückt sein - dies ist keine neue Erkenntnis. Auch nicht für die Panther des USV Halle, welche am Wochenende ihr erstes Heimspiel seit März 2017 verloren haben. Der Gegner war allerdings auch nicht zu unterschätzen, da die Spieler sich zu großen Teilen aus einem zwar jungen, aber auch zukünftigen Bundesliga-Kader des DHfK Leipzig rekrutieren. Die Qualität konnten die Spieler des LVB Leipzig in der ersten Halbzeit eindrucksvoll unter Beweis stellen. Eine fast undurchdringliche Deckung führte zu ganzen 8 Treffern des USV Halle. Viele technische Fehler im Aufbau der Angriffe brachten eine gewisse Unsicherheit der Gastgeber ins Spiel. Torwart Helmut Feger zeigte allerdings eine herausragende Leistung. Das Publikum trieb die Mannschaft an und versuchte lautstark zu unterstützen. Bis zur Halbzeit konnte aber die Gegner wenig gebremst werden und die Panther befanden sich ab der 15. Minute permanent in die Verfolgerrolle gedrängt. Ab der 21. Minute gelang bis zum Pausenpfiff kein Treffer und die Panther sahen sich mit 8:13 zur Halbzeit im Rückstand. Die bisher gezeigte Leistung war nicht besonders zufriedenstellend und so nutzte Trainer Fabian Metzner die Pause, um taktisch umzustellen. In der 2. Hälfte lagen zur 40. Minute die Panther sogar mit 6 Toren im Rückstand. Dann wurde der starke Timo Löser der Gäste in die Manndeckung genommen. Kreisspieler Paul Otto eröffnete die Aufholjagd und plötzlich waren die Panther und das Publikum wieder hell wach. Die Panther machten wieder Beute und kämpften sich heran. Die Leipziger Gäste nahmen in der 51. Minute eine Auszeit, da der Tore-Abstand nur noch einen Treffer betrug. In diesem Moment schien wieder alles möglich. Ausgebremst wurden die Panther kurzzeitg durch zwei schnelle Treffer der Gäste und Jan Bernhardt's Platzverweis nach seiner 3. Zeitstrafe. Der daraus folgende 3-Tore-Abstand schreckt aber  echte Panther nicht ab, von der Beute zu lassen. Der überragende Torhüter Helmut Feger parierte seinen zweiten 7-Meter-Strafwurf und Pierre Sogalla und Paul Otto sorgten für die Anschlusstreffer zum 25:26. Dann schlug die Stunde der jungen Panther. Julius Conrad erzielte in Überzahl in der 55. Minute den Ausgleich und die Zuschauer auf den Rängen brüllten Ihre Freude heraus, zumal nach wiederholter Führung der Gäste wieder Julis Conrad den 27:27 Gleichstand markierte. Etwas unglücklich verhängten die Schiedrichter in der 58. Minute eine 2-Minuten-Strafe gegen Chris Thiele. Der momentane Vorteil der Überzahl konnte nur kurzfristig genutzt werden. Nach dem 28:28 Ausgleichtreffer durch Felix Grauert gelang den Gästen noch der Siegtreffer. Ein abschließender Freiwurf - ausgeführt durch Pierre Sogalla - fand leider nicht den Weg ins Tor.

Trotz der knappen Niederlage feierten die Zuschauer die Mannschaft des USV Halle, welche insbesondere in der 2. Halbzeit nie aufgegeben hatten und kurz vor einen Punktgewinn gegen den starken Tabellenführer und Aufstiegsaspiranten aus Leipzig standen. Nun heißt es, die Motivation gegen den nächsten Gegner aus dem Burgenland mitzunehmen, um eventuell für eine weitere Auswärtsüberraschung zu sorgen.      

Handball: USV Halle Panther mit finalem Genickbiss in der letzten Minute

Letzte Saison noch auswärts unterlegen, konnten die USV Halle Panther diesmal in Delitzsch einen sehr schönen Erfolg im Punktekampf der Liga für sich verbuchen. Nach wie vor ist die Personaldecke dünn besetzt, aber dies scheint auch Motivation zu sein, um in dieser Spielserie auch auswärts erfolgreich zu sein. Nicht zuletzt waren es die zahlreich mitgereisten Fans, welche mit den USV Rugby Rovers für gehörige Stimmung und Selbstvertrauen bei der Mannschaft sorgten. In der ersten Halbzeit konnten die Männer des USV sehr gut mithalten. Einen entscheidenden Vorsprung konnten die Gastgeber nicht heraus spielen. So wechselte sich die Führung ab und erst zum Ende der 1. Spielhälfte gelang den Delitzschern ein 4-Tore-Vorsprung, welchen sie mit in die Halbzeit nahmen. Trainer Fabian Metzner stellte die Taktik der USV Halle Panther um und so dauerte es nur fünf Minuten, bevor die USVler den Ausgleich zum 16:16 erzielten. Ab da an ging es munter hin und her. Beide Mannschaften konnten sich nicht absetzen und so konnte jedes Mal bis zu 56. Spielminute ausgeglichen werden. An Spannung ließ diese Partie keine Wünsche offen. Dank vieler vergebener Chancen der Gastgeber blieb der USV im Spiel. Diesmal konnten auch alle Siebenmeter sicher verwandelt werden, obwohl die Delitzscher Spieler drei Siebenmeter mehr zugesprochen wurden, stand nun wieder die Frage, wer in den letzten zwei Minuten das Spiel für sich entscheiden wird. Kurz vor Ende der Partie erzielten die Panther die 26:27 Führung. Der Delitzscher Trainer nahm eine Auszeit, um den wahrscheinlich letzten Angriff zu besprechen. Dieser führte allerdings zu einem Fehlwurf, worauf Trainer Fabian Metzner die Auszeit nahm. Paul Otto verwandelte in den letzten Sekunden seinen Treffer zum 26:28 Sieg. Berechtigt wurde dieser Auswärtssieg mit den Fans gefeiert. Damit belegen die USV Halle Panther den 4. Tabellenplatz.

Am Wochenende wird es somit ein Spitzenspiel in der heimischen Sporthalle am BIZ geben. Zu Gast ist der LVB Leipzig, welcher derzeit ungeschlagen ist. Allerdings konnte der USV Halle in der 3. Liga den LVB schon zu Hause besiegen. Insofern ist mit Sicherheit wieder ein spannender Handballkrimi angesagt.

 

Handball: Sprung von 9 auf 5

Am dritten Spieltag mussten die Panther des USV gegen Staßfurt antreten. Die Begegnungen in der Vergangenheit waren immer sehr spannend und wurden erst in den letzten Minuten entschieden. Zum ersten Derby in der Saison 2017/2018 sahen 500 Zuschauer ein hervorragendes Spiel der USV Halle Panther. Von Beginn an ging man in Führung und die Spieler um Trainer Fabian Metzner hatten die Partie zu großen Teilen fest im Griff. Variantenreichtum bei der Torejagd und eine sehr gute Deckungsarbeit brachten zur Halbzeit eine verdiente 13:8 Führung mit sich. Die zweite Hälfte war durch viele Zweiminuten-Strafen gekenntzeichnet. Insgesamt wurden 13 Strafen verteilt. Die Gäste aus Staßfurt kassierten auch noch zwei rote Karten. Die Panther mussten  dreimal mit 4 Spielern die Zeit überstehen, konnten aber sogar zum Torerfolg kommen. Die Außen Julius Konrad und Maximilian Gruszka machten ein exzellentes Spiel und hielten so die Partie offen. In der 46. Spielminute schien die Führung erstmalig in Gefahr, aber Jan Bernhardt sorgte in brenzligen Situationen mit seinen Toren wieder für einen sicheren 3 Tore-Vorsprung. Das Publikum unterstützte mit lautstarker Anfeuerungsrufen die USVler und so setzen die Panther ab der 55. Minute zum Endspurt an und überrannten die Gäste aus Staßfurt. Der 30:22 Sieg war hoch verdient und zudem nach langer Zeit mal wieder eine klare Angelegenheit.     

Am nächsten Wochenende geht es nach Delitzsch, bevor Die Panther den Tabellenführer und Absteiger aus der 3. Liga  - die SG LVB aus Leipzig - zu Hause empfangen. Bisher traf man einmal in der 3. Liga aufeinander. Damals konnte der USV in der eigenen Halle als Sieger hervorgehen.                          

Handball: Im fremden Revier knapp verloren

Undankbarer konnte die Partie am Wochenende für die USV Halle Panther nicht entschieden werden. Das erste Mal im fremden Revier konnten die Männer des USV zu Beginn des Spiels furios mit 0:3 starten. Dies mussten die Gastgeber aus Apolda erst einmal verarbeiten und konnten in der achten Minute zum 4:4 ausgleichen. Entsprechend der besprochenen Strategie hatte der USV aber Apoldas Spielmacher Bacic gut im Griff, so dass die Apoldaer kaum in das Spiel fanden und der USV bis zur Halbzeit die Führung nicht mehr abgeben musste. Mit dem Halbzeitstand von 11:14 konnte man durchaus zufrieden sein. Dieser Vorsprung reichte allerdings auch wieder nur bis zur achten Minute der 2. Hälfte. Beim Stand von 16:17 gab es in kurzer Zeit insgesamt 5 Siebenmeter-Würfe für beide Mannschaften. Von drei Siebenmieter-Würfen für den USV konnte allerdings nur ein Treffer gesetzt werden. Ab dann gab es einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft absetzen konnte, da von der 51. Minute beim Stand von 24:24 innerhalb von sechs Minuten jeweils nur ein Treffer durch beide Team erzielt wurde. In dieser Zeit verwarf der USV leider wieder einen Strafwurf. Zwei Minuten vor Spielende traf Bacic zum 26:25 und Trainer Fabian Metzner nahm die Auszeit. 23 Sekunden vor Spielende bestand die Chance für den herausragenden Torschützen Sogalla mit 11 Treffern per Siebenmeter den Ausgleich zu erzielen und damit ein verdientes Untentschieden mit nach Halle zu nehmen. Allerdings ging der Apoldaer Torhüter bei diesen Duell als Sieger hervor und rettete den knappen Sieg der Thüringer.

Trotz starker Leistung der USV Halle Panther ging es somit ohne Punkteausbeute zurück nach Halle. Wieder im eigenen Revier sollen dann die nächste Punkte gegen die Gäste aus Staßfurt geholt werden.                   

Handball: Ein fliegender Holländer treibt die Panther vor sich her

Zum ersten Sprung setzten am Samstag die Panther des USV Halle an. Auf dem Speiseplan standen die Dachse aus Freiberg. Vorfreude ist vermeindlich die schönste Freude. So empfanden es zumindest die Zuschauer, denn die USV Panther ließen sich 8 Minuten Zeit um aktiv zu werden. Nach einem 0:2 Rückstand konnte erst in der 8. Minute der erste Treffer für den USV gesetzt werden. Kurz Zeit später konnte die Führung erzielt werden, welche die Männer des USV bis Spielende nicht mehr aus der Hand gaben. Mit einer herausragenden Leistung im Tor und bestens in Form zeigte sich Luchien Zwiers. Mit einer 60%igen Quote und damit 26 gehaltenen Bällen war Luchien Zwiers nicht nur der Rückhalt für die gesamte Mannschaft, sondern auch der entscheidende Faktor in einer gesamt recht torarmen Begegnung. Er brachte die Gäste mit seinen Paraden an den Rand der Verzweiflung. Der USV konnte hingegen in den richtigen Momenten wichtige Tore erzielen. Auch wenn man merkte, dass dies das erste Spiel der Saison war und einige Abstimmungsfehler zu leichten Gegentreffern führten, konnte der herausgearbeitete Vorsprung in die Halbzeitpause mitgenommen werden. In der 2 Hälfte konnten sich die Panther nicht entscheidend absetzen. Dank der nun auch schwächer werdenden Freiberger Dachse, welche viele hundertprozentige Chancen vergaben, konnte der USV die Führung behaupten. In der 50. Minute stand das Spiel kurzzeitig auf der Kippe, aber die Gäste verpassten es,  den Ausgleich zu erzielen. So konnten die USV-Panther einen 24:20 Sieg feiern und somit einen gelungenen Start in die neue Saison hinlegen. Neben Paul Kosak, welcher auf der linken Außenposition ein sehr gutes Spiel machte, war sehr erfreulich, dass fast alle Spieler sich in die Torschützenliste eintragen konnten. Unterstützt von einem starken Fanblock der USV Rugby Rovers konnten die Panther des USV die erste Beute machen und 2 Punkte in Halle behalten.

Am nächsten Wochenende geht's nach Thüringen. Volle Konzentration in der Abwehr und mehr Spielsicherheit sind gefordert, um in Apolda mit den richtigen Jagdinstinkten zum Erfolg zu kommen.          

               

Handball: Saisoneröffnung am 16.09.2017

Mit dem ersten Spiel für den USV Halle gegen die HSG Freiberg wird am 16.09.2017 um 19:00 Uhr die Saison 2017/2018 angepfiffen. Dies wird mit Sicherheit ein tierisches Vergnügen. Mit neuem Logo präsentiert sich die Mannschaft des USV Halle. Auf Facebook und auf unserer website usv-erste-handball.de können aktuelle Informationen verfolgt werden. IMG 20170622 WA0000 Die USV Halle Panther empfangen die Dachse aus Freiberg. Bisher waren dies immer sehr spannende und vor allem sehr schnelle Partien. Im ersten Heimspiel werden natürlich die Panther versuchen, durch Eleganz, Kraft und Ruhe im richtigen Moment die Dachse in die Schranken zu verweisen. Allerdings haben zu diesen Zeitpunkt die meisten Mannschaften der Liga schon 2 Punktspiele hinter sich. Insofern darf man gespannt sein, inwiefern die Männer des USV Halle schnell in das Spiel finden und fehlende Punktspielpraxis durch längere Vorbereitungszeit wett machen können. 

Wir freuen uns auf die neue Saison und wünschen der Mannschaft, allen Fans und natürlich unseren Sponsoren und Partnern viel Spaß und Erfolg in der Spielserie 2017/2018!

Eintrittskarten sind wie gewohnt an der Abendkasse zu erwerben.Hier die Preise:

Dauerkarten: 70,00 Euro / Einzelkarte: 7,00 Euro (ermäßigt 5,00 Euro, Kinder bis 12 Jahre: 2,00 Euro)

Handball: Das neue Trikot der Saison 2017/2018

Trikot 2017

Handball: BWG-Cup - Höhepunkt der Saisonvorbereitung

Am 03.08.2017 kann der USV-Halle gegen höherklassige Mannschaften sein handballerisches Können zeigen. Im Rahmen des BWG-Cup 2017 treten die Männer gegen den SC Magdeburg, EHV Aue und den DRHV 06 aus Dessau an. im bekannten und beliebten Kurzturnier wird sicher wieder interessante Handballkost präsentiert - Spieler und Zuschauer haben die Gelegenheit, Bundesligaluft zu schnuppern. Für den USV wird es die erste Bewährungsprobe in der Vorbereitung für die neue Saison 2017/2018 sein.               

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