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Handball: Arbeitssieg in der Salzland-Sporthalle

Für die USV Halle Panther gab es auch im vierten Saisonspiel einen deutlichen Sieg. Mit 44:37 sicherte man sich beim HV Rot Weiss Staßfurt erneut zwei Punkte und belegt mit 8:0 Punkten weiterhin den zweiten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Oberliga.

Wenn der amtierende Meister gegen den Aufsteiger spielt, heißt das nicht automatisch Selbstlauf. Dies war den Panthern aus Halle sehr bewusst und deshalb ging man auch konzentriert in das Auswärtsspiel in Stassfurt. Die Notwendigkeit erschloss sich schon in den ersten Minuten, nachdem der stark spielende Stassfurter Cieszynski bereits seinen 5. Treffer nach knapp 10 Minuten zum 6:6 Gleichstand markierte. Allerdings war dies auch der letzte Ausgleich, welcher dem Gastgeber gelingen sollte. Aber den Panthern gelangen nun wieder schnelle Treffer und so blieb man über eine 7:10 und 13:16 mit drei Toren in Führung. Die Stassfurter kämpften sich aber wieder heran, bevor Jonas Hellmann mit zwei schnellen Treffern den 17:20 Halbzeitstand herstellte. Zur Pause war schon abzusehen, dass es wieder viele Tore geben wird. 

In der zweiten Hälfte wuchs der Abstand allmählich an. Nun wechselten sich sehr schöne Ballkombinationen mit einigen technischen Fehlern und Unaufmerksamkeiten ab. Auch bedingt durch ständige Unterbrechungen litt etwas das temporeiche Angriffsspiel der Panther nach dem Wiederanpfiff. In unmittelbare Gefahr gerieten die Panther allerdings nicht mehr. In der 53. Spielminute, beim Stand von 25:31, waren die USVler dann erstmals mit sechs Toren in Front. Beim Gastgeber war es nun immer öfter Jens Osterloh, welcher auf der Außenbahn den Durchbruch durch die Hallenser Deckung schaffte. Am Ende war er mit zehn Treffern erfolgreichster Staßfurter Werfer an diesem Tag. Trotzdem verfestigte sich der Eindruck, dass die Hallenser genau wussten, welche Stärken wann  - im wahrsten Sinne des Wortes  - ausgespielt werden mussten. Das Erfolgsrezept war letztendlich wieder einmal die geschlossene Mannschaftsleistung gepaart mit den schnellen Antworten auf die 37 Treffer der Stassfurter. Mit 44 Toren erzielten die USVler nun bereits das dritte Mal die 40er Marke in der noch jungen Saison, zumal wieder von allen Positionen mehrfach getroffen wurde.

In der Tabelle bleiben die Panther verlustpunktfrei mit dem HC Burgenland und der HG 85 Köthen. Die HG kommt nun am nächsten Wochenende nach Halle. Das verspricht wieder Handball "extreme" in reiner Derby-Kultur. In der letzten Saison gab es zwei sehr knappe Siege mit jeweils einem Tor für die Panther. Zu Hause wollen die Hallenser auch nach zwei Jahren ungeschlagen bleiben und den zweiten Platz verteidigen. Natürlich ist die Partie gegen Köthen auch ein Prestige-Match. Der Oktober wird ohnehin ein heißer Handball-Monat. Mit Delitzsch, Dresden und Plauen/Oberlosa folgt ein Hochkaräter nach dem anderen. Aber erst einmal heißt es, sich gegen Köthen intensiv vorzubereiten, um die nächsten Punkte ins Visier zu nehmen.   

              

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