
Im Nachhinein hätte man natürlich einiges anders machen können. Das 32:33 Ergebnis im Derby am letzten Wochenende hätte auf alle Fälle ein Remis verdient. Am Ende fehlte etwas die Konzentration bei den Panthern. Der unbedingte Wille der Gäste aus Aschersleben, die Abstiegsränge zu verlassen, sorgte für den knappen Sieg der Alligators.
In der gut besuchten Halle entwickelte sich von Beginn an ein enges Spiel. Bis auf eine 2:1-Führung durch Nicolas Berends legten immer die Gäste vor. Die Panther erzielten das eine oder andere Mal durch schnelle Angriffe den Ausgleichtreffer, liefen aber permanent etwas hinterher. Insbesondere konnten die Gastgeber kaum das Kreisspiel der Ascherslebener unterbinden und gerieten immer wieder in Rückstand. Torwart Oliver Middell bekam kaum einen Ball zu fassen. In der 23. Spielminute gelang Thies Patan der Führungstreffer zum 13:12. Dies konnte der HCA aber umgehend ausgleichen und wieder einen Treffer vorlegen. Zum Ende der ersten Hälfte kassierten die Gäste ihre zweite Zeitstrafe. Nicolas Berends sorgte direkt für den Ausgleich und diesmal legte Theo Plitz für die Panther vor. Mit dem Halbzeitpfiff gelang abermals Nicolas Berends noch ein Tor, so dass die Panther mit 17:15 in die Kabinen gingen.
Nach der Pause waren die USVler sehr aufmerksam. Im Tor stand nun Helmut Feger und konnte sich bestens in das Spiel einbringen. Eine 22:19-Führung sah erst einmal etwas beruhigend aus. Dem HCA gelang aber wieder durch drei Tore in Folge der Ausgleich. Nun war es Gästespieler Andreas Rojewski, welcher kaum gestoppt werden konnte. Mit seinen drei Treffern brachte er den HCA wieder nach vorn und erzielte in der 47. Minute die 24:25 Führung. Jetzt griff Trainer Jan Bernhardt zur grünen Karte und nahm die notwendige Auszeit. Nun ähnelte der Spielverlauf wieder der Torejagd in der ersten Hälfte. Die Gäste legten vor, die Panther glichen aus – Sascha und Nicolas Berends sorgten abwechselnd für die Tore und den 29:29-Ausgleich in der 53. Spielminute. Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Das Derby machte seinen Namen alle Ehre. Eine Zeitstrafe für Pierre Sogalla in der 55. Minute konnten die Panther gut kompensieren. Auch in den verbleibenden Minuten änderte sich der Charakter des Spiels nicht. Ein Strafwurf für die Gäste brachte diese in der 58. Minute in Führung. Chris Heyer egalisierte und der HCA bekam noch einmal die Gelegenheit zum Angriff. Die Abwehr der Panther schaffte es fast, die Gäste in der letzten Minute in das Zeitspiel zu zwingen, aber mit dem letzten zulässigen Pass gelang wiederum der Treffer zum 32:33. Nun verblieben noch 27 Sekunden für ein Angriff der Panther und es folgte natürlich die Auszeit. Die gespielte Variante war sehenswert, leider konnte Tim Kurrat die sich eröffnende Chance nicht nutzen und setzte den Ball neben das Tor.
Die Enttäuschung war natürlich groß. Denn die nächsten Partien für den USV Halle haben es in sich. Die Panther müssen nach Delitzsch und Bernburg zu schweren Auswärtsbegegnungen, bevor wieder das nächste Heimspiel im April ansteht.
Es spielten:
Middell, Feger, Berends, N. 10/1, Berends, S. 3, Sogalla 1, Greif, Kurrat, Heyer 12, Patan 2, Plitz 2, Kaiser 2, Loerzer
Am Samstagabend empfangen im Derby der Regionalliga die USV Halle Panther die HC Aschersleben Alligators. Das Spiel wird um 19:00 Uhr in der Sporthalle am Bildungszentrum angepfiffen.
Hochmotiviert wollen sich die Panther die nächsten Punkte krallen. Mit den drei Siegen aus der Vorwoche im Rücken empfangen sie den Tabellenvierzehnten HC Aschersleben. Die Alligators haben aktuell 14:30 Punkte auf dem Konto und befinden sich somit aktuell auf einen potenziellen Abstiegsrang. Auch die Ascherslebener haben die letzten drei Spiele gewonnen und wollen diese Serie fortsetzen. Die Gäste sind schwer berechenbar. Zwar konnten die Panther das Hinspiel mit 26:34 gewinnen, aber die Spiele untereinander waren immer hart umkämpft. Erfolgreichster Werfer ist derzeit Pit Seifert mit insgesamt 132 Treffern und einer herausragenden Strafwurfbilanz.
Die Panther liegen mit 26:18 Punkten auf Platz vier. Man will mit einem Sieg unbedingt den vierten Rang verteidigen, denn bis Platz 8 trennen fünf Teams nur zwei Punkte. Das Trainerteam der Panther hat die Mannschaft intensiv auf die Begegnung vorbereitet. Mittlerweile hat ihr Team auch die Langzeit-Ausfälle von Tom Kryszon, Julius Conrad und Patrice Mucke gut kompensiert. Beim überragenden Sieg gegen Einheit Plauen in der Vorwoche boten die Panther gerade in der Abwehr eine starke Leistung. Will man gegen die Alligatoren siegen, wird es genau hierauf ankommen.
So wird es wieder spannend zugehen und die Unterstützung jedes Zuschauers notwendig sein. Den lautstarken Support unserer Fans wird die Panther-Sieben am kommenden Wochenende benötigen. Seien Sie herzlich willkommen und feuern Sie die Panther in ihrer Heimhalle an.
Das kommende Spiel wird wieder auf solidsport.com im Livestream übertragen.
Für die USV Halle Panther steht am Samstag die Auswärtspartie beim HC Einheit Plauen an. Schon um 17:00 Uhr wird das Spiel angepfiffen.
Der Gastgeber ist schwer einzuschätzen. Allerdings konnten im letzten Auswärtsspiel zwei Punkte gegen die Lok aus Pirna eingefahren werden. In der eigenen Halle wollen die Plauener sich natürlich keine Blöße geben und die Punkte für sich verbuchen. Sicherlich wurde das Video der letzten Begegnung der Panther genau ausgewertet und Plauen wird versuchen, die aufgezeigten Schwachstellen zu ihren Gunsten zu nutzen. Mit einem Sieg könnten sie nach der Partie am Samstag sich weiter von den Abstiegsplätzen distanzieren. Aktuell rangieren die Gastgeber auf Platz 11 der Tabelle mit 15:27 Punkten.
Die Panther befinden sich weiterhin auf Platz 5 der Tabelle. Nach dem Erfolg am letzten Wochenende soll nun auch auswärts ein Sieg erspielt werden. Die rechte Außenposition ist weiter kritisch, die Tagesform und das Zusammenspiel der Aufbaureihe wird entscheidend für ein gutes Ergebnis der Panther sein. Ebenso sind die Torhüter gefragt. Am letzten Trainingstag wird noch einmal an der Deckungsarbeit gefeilt. Die Abwehrarbeit muss weiter verbessert werden, um sich eine Sieg-Chance in Plauen zu erarbeiten. Eine schnelle 2. Welle verbunden mit Toren von allen Positionen und ein guter Rückhalt im Tor sollen wieder das Erfolgsrezept sein.
Mit einem klaren und auch etwas überraschendem 32:38 Auswärtserfolg kehrten die Panther am Samstagabend aus Plauen zurück. Überraschend war sicherlich der Verlauf der Begegnung - insbesondere in der ersten Halbzeit. In dieser wurde der Grundstein für das erfreuliche Ergebnis gelegt.
Die Gastgeber wollten unbedingt mit einem Sieg das untere Tabellendrittel verlassen, um so etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen zu gewinnen. Aus ihrem Auswärtssieg in Pirna am letzten Wochenende sollten die Plauener hinreichend Motivation geschöpft haben. In den ersten 10 Minuten spielten beide Teams auch auf Augenhöhe und man hätte annehmen können, dass die Partie ähnlich spannend verlaufen wird wie in der Hinrunde. Dort gewannen die Panther knapp mit 33:32. Allerdings schafften es diesmal die USVler, sich zeitig abzusetzen. Nach dem 7:7 und einer Zeitstrafe für die Gastgeber, erspielten sich die Panther einen Vier-Tore-Vorsprung zum 7:11. In dieser Phase funktionierte die Abwehr bestens und die Plauener fanden kaum Wege zum erfolgreichen Abschluss. Erst fünf Minuten später gelang der achte Treffer. In den verbleibenden 15 Minuten der ersten Hälfte ließen die Panther lediglich drei weitere Treffer zu und konnten aber im Angriff ideen- und abwechslungsreich einnetzen. Mit einem deutlichen 11:21 Halbzeitergebnis für die Panther ging es in die Kabinen.
Während der gesamten zweiten Halbzeit konnten die Panther die Gastgeber auf einem respektablen Abstand halten. Es entwickelte sich ein munteres Torwerfen. Aber auf die zahlreichen Treffer der Plauener hatten die Panther immer in den richtigen Momenten die passende Antwort. Auch wenn die Plauener in der zweiten Hälfte 21 Tore warfen, geriet der Sieg der Panther niemals in Gefahr. Die Hallenser steuerten selbst 17 Tore zum Gesamtergebnis bei. Mit Abpfiff konnten die Panther nun endgültig in der Feiermodus umschalten. Denn am Samstag siegten sie nicht nur hochverdient, sondern konnten gleichzeitig noch den 30. Geburtstag von Chris Heyer sowie den 29. Geburtstag von Tom Kryszon feiern.
Es spielten:
Middell, Feger, Berends, N. 7/1, Berends, S. 8, Sogalla 1, Greif 4, Kurrat 3, Heyer 6, Patan 4, Kosak, Plitz 4, Eisner 1, Loerzer
Für die USV Halle Panther stand am Wochenende die Begegnung gegen die Dachse aus Freiberg an. Der 31:27 Sieg mit einem überragenden Nico Berends und seinen 14 Toren brachte neben dem Punkteerfolg auch wieder den fünften Rang in der Liga zurück. Der zweite Sieg in der Rückrunde war allerdings nicht ganz so einfach. Die Partie begann ausgeglichen und die Gäste aus Sachsen spielten gut mit. Einer 2:0 Führung durch die Hausherren folgten der Ausgleich und eine mehrfache knappe Führung durch die Freiberger. In der !8. Spielminute nahm das das hallesche Trainerteam die Auszeit, um beim Stand von 7:9 die Mannschaft neu einzustellen. Bis dahin waren Fehlwürfe - insbesondere auch zwei Konter aus freier Position – an der Tagesordnung. Danach lief es deutlich besser. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff gelang der Ausgleich durch die Panther zum 12:12. Eine 2-Tore-Führung konnte aber nicht mit die Kabine genommen werden, da den Freibergern noch der 16:15 Anschlusstreffer gelang.
Nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Mannschaften nicht viel. Die Partie war von einer hohen Fehlerquote auf beiden Seiten geprägt. In den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bis zur 45. Minute war die Begegnung weiterhin ausgeglichen. Auf der Anzeigetafel war das 22:22 zu lesen. In den Folgeminuten erzielte Nicolas Berends drei Tore hintereinander. Das 25:22 gab Sicherheit und die Panther setzen sich mit fünf Toren ab. Thies Patan stellt in der 55. Minute das Ergebnis auf 28:23. Auch eine Auszeit der Gäste und die Umstellung der Deckung brachte nicht das gewünschte Ergebnis für die Freiberger. Somit konnten die Panther mit ihren Fans den zweiten Sieg in der Rückrunde feiern.
Es spielten:
Middell, Feger, Berends, N. 14/3, Berends, S. 3, Sogalla, Greif, Kurrat 1, Heyer 6, Patan 3, Kosak 1, Zänker, Plitz 3, Kaiser, Loerzer