
Das vorletzte Heimspiel der Saison hatte es in sich. Die Zuschauer waren zahlreich erschienen und jeder in der Halle erwartete ein heißes Derby. Diese Erwartungen erfüllten sich im Laufe des Spiels auch komplett. Mit einem denkbar knappen 35:34 Erfolg konnten die Panther auch das Rückspiel gegen die HG 85 Köthen für sich entscheiden.
Den Torreigen eröffneten die Gäste. Chris Heyer zog nach und das 1:1 sollte für lange Zeit der einzige Ausgleichstreffer für die Panther sein. Den besseren Start erwischen die Köthener. Ein gut aufgelegter Torwart im Tor der Gäste konnte in der Anfangsphase einige Wurfversuche der Panther entschärfen uns so führten die Bachstädter folgerichtig mit 3:7 nach acht Minuten. Eine etwas hohe Fehlerquote im Zusammenspiel und im Abschluss der Panther verhinderte den abermaligen Ausgleich. So nahm das Trainerteam der Hallenser nach 16 Minuten beim Stand von 9:12 die erste Auszeit. Paul Zänker sorgte dann für den Anschlusstreffer zum 11:12. Die Hoffnung der heimischen Fans auf den nahenden Treffer zum Remis wurde allerdings nicht erfüllt. Die Köthener setzen sich wieder auf vier Tore ab. Doch die weitere Verfolgungsjagd der Panther zeigte Wirkung uns sprach für die Moral der Mannschaft. Kurz vor Pausenpfiff war die Partie wieder offen. Paul Kosak sorgte mit seinem Treffer für den 18:19 Anschluss. Einige Sekunden vor der Pause trafen abermals die Gäste und so ging es mit einem 18:20 in die Kabinen.
Die zweite Hälfte war ein Abbild der ersten 30 Minuten. Die Köthener behaupteten die Führung und die Panther versuchten Anschluss zu halten. Beide Torwarte zeigten spektakuläre Paraden. Auch wenn sich zwischenzeitlich bis zur 42. Minute die Gäste wieder mit vier Toren absetzen konnten, war die Begegnung noch nicht entschieden. Immer wieder traf Chris Heyer und hielt die Panther im Spiel. Nicolas und Sascha Berends erzielten die Tore zum 29:30. Der Spielverlauf versprach für die letzten 12 Minuten hochgradige Spannung. Beide Mannschaften agierten etwas zerfahren, mussten sich aber auch auf die jeweilige Deckungsvariante des Gegners einstellen. Ganze vier Minuten gelang es keinem Team, einen Treffer zu erzielen. Erst in der 58. Minute gelang Chris Heyer der Ausgleich zum 33:33 und die Zuschauer jubelten der Mannschaft zu. Die Gäste mussten noch eine Zeitstrafe in Kauf nehmen. Die daraus resultierende Unterzahl nutzten die Panther sehr effektiv und Theo Plitz warf das USV-Team erstmalig in dieser Partie in Führung. Es waren nun noch 60 Sekunden zu spielen und nach der Auszeit spielten die Köthener ihren Angriff. Ein technischer Fehler brachte unverhofft die Panther wieder in Ballbesitz und den schnellen Konter verwandelte Chris Heyer sicher auf das leere Tor zum 35:33. Den Gästen gelang mit dem Schlusspfiff noch der Anschlusstreffer, die Begegnung war aber nach einem harten Kampf beider Teams zu Gunsten der Hausherren entschieden.
Wir bedanken uns bei der Saalesparkasse für die Unterstützung als „Sponsor of the Day“. Sie rundeten mit ihrem Angeboten den erfolgreichen Handball-Abend ab und die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten.
Es spielten:
Middell, Cornelius, Berends, N. 8/1, Berends, S. 2, Kosak 1, Kurrat, Greif, Heyer 15, Zänker 1, Plitz 4, Kryszon 4
Für die USV Halle Panther steht am Samstag das nächste Derby gegen die HG 85 Köthen an. Um 19:00 Uhr wird die Partie in der Sporthalle am BIZ angepfiffen.
Die Gäste aus Köthen freuen sich ebenso wie die Panther auf das immer wieder erfrischende Duell beider Sachsen-Anhaltinischer Mannschaften. Bisher rangiert die HG 85 auf dem 4. Tabellenplatz mit 32:22 Punkten. Wenn es nach den HGlern geht, soll sich dies nach dem Spieltag auch nicht ändern, denn aus Halle will man nach langer Zeit mal wieder Punkte mitnehmen. Die Rückrunde spielen die Köthener recht erfolgreich. Am letzten Wochenende konnte man nach einem 1:7 Rückstand in der 2. Hälfte die Partie drehen und knapp mit 28:26 gegen die Lok aus Pirna gewinnen.
Die Panther verloren am letzten Wochenende ihre Begegnung in Wittenberg. Umso mehr wollen die Panther siegreich im Derby und in der eigenen Halle sein. Mit 28:26 Punkten nehmen die Panther gegenwärtig den achten Tabellenplatz ein. In der kommenden Partie heißt es, mit den verbleibenden Kader unter Volldampf zu spielen und so der aktuell gut eingestellte Köthener Mannschaft Paroli bieten zu können. Viel taktisches Geplänkel wird es nicht geben, beide Mannschaften sind sehr offensiv eingestellte Teams und werden auf Paraden ihrer Torhüter hoffen. Die Mutter der Derbys verspricht jedenfalls viel Spannung. Die Begegnung wird sicher wieder eines der besonderen Spiele und wird ihren eigenen Derbycharakter haben. Einige der Partien in der Vergangenheit gingen denkbar knapp aus. Freuen wir uns auf eine heißes Spiel am letzten April-Wochenende.
Für Getränke und leckerem Essen ist gesorgt. Eine Stärkung wird notwendig sein, denn die Partie wird jedem alles abverlangen! Außerdem wird das Derby von der Saalesparkasse präsentiert. Die eine oder andere Überraschung und Mit-Mach-Gelegenheit für die Zuschauer wird es geben.
Wie immer wird das Spiel auf solidsport.com im Streaming zu sehen sein.
Die USV Halle Panther bestreiten am kommenden Sonntag ihr vorletztes Auswärtsspiel in der Rückrunde beim SV Grün-Weiß Wittenberg. Die Partie beginnt Sonntag um 17:00 Uhr in der Stadthalle Wittenberg.
Das Wittenberger Team spielt diese Saison in der Regionalliga sehr durchwachsen auf. In der Rückrunde lief es allerdings besser. Auswärtssiege gegen Burgenland und Glauchau und insbesondere der deutliche Erfolg in Pirna am letzten Wochenende zeigen die Marschrichtung der Grün-Weißen. Allerdings musste man in eigener Halle auch schon Niederlagen einstecken. Insgesamt finden sich die Wittenberger auf Platz 11 der Tabelle wieder. Damit steht der Gastgeber nun schon etwas unter Druck und will nun vor heimischem Publikum unbedingt die beiden zu vergebenden Punkte einfahren. Ohnehin sind die Plätze 11 bis 16 noch in Abstiegsgefahr. Mit einem Sieg würde sich die Situation der Wittenberger für die dann verbleibenden drei Partien wesentlich verbessern.
Die USV Halle Panther wollen natürlich den Hinspielerfolg bestätigen. Sie gewannen in heimischer Halle mit 32:30 knapp, wollen aber auch in Wittenberg das Rückspiel für sich entscheiden. Allerdings ist diese Begegnung eines der eher ungeliebten Sonntagsspiele. Neben der eigenen Verletztensituation, welche die Partie nicht einfacher machen wird, soll der Wittenberger Angriff gestoppt werden. Mit dem Grün-Weißen Nico Elias warten einige Herausforderungen auf die hallesche Abwehr. Aus einer guten Defensive wollen die Panther ihre effektiven schnellen Angriffe starten, um so zum Tor- und Punkteerfolg zu kommen.
Die HSG G-W Wittenberg hat am Sonntag in einem packenden und bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel einen knappen 33:32 Erfolg gegen die USV Halle Panther gefeiert und so sich zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf gesichert.
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Wittenberg startete konzentriert und konnte sich früh eine 6:3 Führung erspielen, doch die Panther blieben dran und nutzten vor allem Tempogegenstöße, um den Rückstand gering zu halten. Sascha Berends konnte in der 15. Minute den Gleichstand zum 7:7 herstellen. Allerdings erwischte es die Panther hart, als Tim Kurrat bereits in der 19. Minute die rote Karte sah und auf der Tribüne Platz nehmen musste. So fehlte zwar ein wichtiger Faktor in der Abwehr, aber Oliver Middell im Tor konnte mehrfach einige Würfe entschärfen. Kurz vor der Pause verwarf Nicolas Berends einen Strafwurf, im Gegenzug trafen die Gastgeber und gingen mit einer knappen 16:15 Führung in die Kabinen.
Auch im zweiten Durchgang blieb das Duell völlig offen. Die Panther aus Halle zeigten große Moral und drehten zwischenzeitlich das Spiel, während Wittenberg immer wieder Lösungen im Positionsangriff fand. Eine zweimalige 2-Tore-Führung konnten die Panther leider nicht ausbauen. Einige Probleme machte wieder die sehr offensive Deckung der Grün-Weißen. Es dauerte bis zur 53. Minute, bis die Wittenberger den Ausgleich zum 29:29 herstellen konnten. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Fehlwürfe und technische Fehler wechselten sich ab und sorgten trotzdem für Hochspannung in der Halle.
In der entscheidenden Minute behielt Wittenberg jedoch die Nerven – insbesondere Philipp Gehlert aus den Reihen der Gastgeber traf jetzt sicher. Ein erfolgreich abgeschlossener Angriff brachte die Wittenberger mit zwei Toren in Führung, während die Defensive dem letzten Angriff der Hallenser standhielt. Sascha Berends erzielte zwar noch den Anschlusstreffer, aber die HSG G-W Wittenberg sicherte sich einen hart erkämpften 33:32-Heimsieg.
Mit diesem Erfolg unterstreicht Wittenberg seine Ambitionen, in der Regionalliga zu bleiben, während die USV Halle Panther trotz einer engagierten Leistung ohne Punkte die Heimreise antreten mussten.
Es spielten:
Middell, Panhans, Berends, N. 14/3, Berends, S. 5, Kosak, Kurrat, Greif, Heyer 5, Zänker, Plitz 2, Kaiser, Kryszon 5, Patan 1
Das Heimspiel vom Samstag hatte einige Besonderheiten zu bieten. Mit dem 41:36 Sieg erzielten die Panther die meisten Treffer in dieser Saison. Erstmalig stand mit Oliver Middell nur ein Torhüter zur Verfügung. Gegen die Panther wurden 10 Strafwürfe gepfiffen. Davon parierte Oliver Middell allerdings zwei Versuche. Außerdem erzielten gleich zwei Spieler jeweils 10 Tore. Der wieder genesene Tom Kryszon und Nicolas Berends trafen sicher vom Kreis und aus dem Rückraum.
Die Party stand allerdings unter keinem guten Stern. In die Verletztenliste der Panther schrieb sich Helmut Feger in der Trainingswoche ein. Weiterhin fehlten Tino Loerzer, Pierre Sogalla, Julius Conrad sowie Patrice Mucke. Eine ähnlich lange Liste haben allerdings auch die Eisenacher mitgebracht. So trafen zwei ersatzgeschwächte Mannschaften aufeinander. Der Druck der Thüringer war allerdings etwas größer, da diese sich auf dem letzten Tabellenrang in akuter Abstiegsnot befinden.
Die Panther wollten natürlich das richtige Zeichen für den Endspurt in dieser Spielserie setzen und führten nach Anpfiff das Spiel an. Nach einem 4:2 nach fünf Minuten und einem 11:7 nach einer Viertelstunde nahm der gegnerische Trainer die Auszeit. Danach konnte Tom Kryszon mit drei Treffern hinter einander das Ergebnis auf 14:7 schrauben. Insbesondere die schnelle Mitte und die Konter der Panther machten den Gästen Probleme. Dann stellte der Eisenacher seine Mannschaft auf eine sehr offensive Deckungsvariante um. Diese wiederum führte zu einigen technischen Fehlern in den Reihen der Panther. Bis zur Halbzeit kämpften sich so die Eisenacher wieder auf ein 20:17 heran.
Nach Wiederanpfiff wechselten die Gäste immer mal wieder die Abwehrmöglichkeiten. Die Panther konnten allerdings die Thüringer Angriffsbemühungen weitestgehend kontrollieren, die offensive Deckung war aber weiterhin eine Herausforderung. Bis zur 50. Minute näherten sich die Eisenacher auf ein 32:30 an und das Spiel wurde an der einen oder anderen Stelle etwas hitzig. Dem Endspurt der Panther konnten sie aber nicht mehr viel entgegensetzen. Es fielen zwar noch eine Vielzahl an Toren, aber die Panther bauten in der verbleibenden Zeit ihren Vorsprung wieder aus und gewann an Ende verdient.
Es spielten:
Middell, Berends, N. 10/1, Berends, S. 4, Kosak 1, Kurrat, Greif 3, Heyer 9, Zänker, Plitz 3, Kaiser 1, Kryszon 10